Gemeinsam mit drei anderen Personaldienstleistern und einem Bildungsträger ermöglichen wir ungelernten Arbeitskräften den Einstieg in die Ausbildung Mechatroniker

Um ungelernten Arbeitssuchenden und Beschäftigten ohne Abschluss im Industriebereich neue Perspektiven zu eröffnen, haben der größte Anbieter für Online-Weiterbildungen in Deutschland und vier namhafte Personaldienstleister mit Unterstützung durch die Bundesagentur für Arbeit einen Qualifizierungsverbund initiiert.

Gemeinsam ermöglichten wir 24 ungelernten Arbeitskräften im November 2021 den Einstieg in die Ausbildung zum Mechatroniker – vom ersten Tag der Ausbildung in einer unbefristeten Anstellung.

Die zweite Phase hat begonnen

Nach erfolgreichem Abschluss der ersten Teilqualifikation konnten 16 Teilnehmer im März 2022 in die zweite Teilqualifikation übergehen.

Darunter ist auch unsere Mitarbeiterin Andrea Kiss. Herzlichen Glückwunsch zu der ersten bestandenen Prüfung!

Andrea Kiss hat aufgrund ihrer Tätigkeiten in Rumänien theoretische Kenntnisse aus der Elektroindustrie und erzählt: „Ich bin 2013 nach Deutschland gekommen und war mit Unterbrechung bei verschiedenen Arbeitgebern beschäftigt. Zuletzt wurde ich durch das Jobcenter betreut, das mich auch auf das Projekt aufmerksam gemacht hat. Ich sehe darin eine große Chance. Mir ist bewusst, wie wichtig ein anerkannter Berufsabschluss ist.“

Ihre Familie unterstützt sie bei der Betreuung ihrer kleinen Tochter, damit sie sich auf die Prüfungen vorbereiten kann. Die Theorie lernt sie online.

„Ich bin die einzige Frau in der Gruppe, aber auch die Männer haben fast alle einen Migrationshintergrund. Das verbindet und man hat füreinander Verständnis. Die Möglichkeit, eine Ausbildung zu machen und Geld zu verdienen, ist in meiner Situation perfekt“, findet sie.

Nach erfolgreichem, anerkanntem Abschluss der ersten und zweiten Teilqualifizierung folgt das Angebot der Teilnahme an weiteren Modulen mit dem Ziel, dass alle Kandidaten die Möglichkeit erhalten, einen vollwertigen Berufsabschluss in Mechatronik zu erwerben.

Wir wünschen allen Teilnehmern auch für die zukünftigen Prüfungen viel Erfolg!

Seit Anfang März sind wir offizieller Partner des Gründerzentrums ZOLLHOF – Tech Incubator in Nürnberg

Seit über einem Jahr arbeiten wir mit dem Nürnberger Start-up Inkubator ZOLLHOF zusammen, um die Innovationskraft unserer Organisation nachhaltig zu steigern und digitale Möglichkeiten auszuloten und umzusetzen. Nun haben wir uns entschlossen, als offizieller Partner einzusteigen.

„Das Konzept hat mich überzeugt. Die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft kombiniert mit Start up-Unternehmen ist ideal, um Anregungen für das eigene Unternehmen zu bekommen und innovative Lösungen zu finden. Ich möchte eine veränderte Innovationskultur etablieren und das Unternehmen bzw. uns befähigen, Innovation selbst zu gestalten und zu treiben“, erklärt unsere Chefin Ingrid Hofmann.

Ingrid Hofmann und Benjamin Bauer besiegeln ihre Partnerschaft.

Eine schlagkräftige Innovationseinheit wurde bereits ins Leben gerufen. Diese ist für die Umsetzung der Innovationsstrategie bzw. die Planung und Steuerung aller Innovationsaktivitäten im Unternehmen verantwortlich. Unter anderem werden sich zukünftig zwei Innovationsmanager exklusiv darum kümmern, das Wissen bei den Mitarbeitern abzuholen bzw. für alle ein Ansprechpartner sein. Zudem können die Mitarbeiter quartalsweise einen Kreativtag erhalten, der überwiegend für das Thema Innovation reserviert ist und an dem das Tagesgeschäft außen vor bleibt. Auch Schulungen zur Stärkung von Methodenwissen rund um innovatives Denken und Handeln im Arbeitsalltag der Mitarbeiter haben bereits begonnen.

„Erfahrungsgemäß haben wir sehr viel Wissen und Potential für Innovation im Unternehmen. Denn die Mitarbeiter, vor allem in den Niederlassungen, gehen täglich mit unseren Kunden, Zeitarbeitsmitarbeitern und Bewerbern um. Sie nehmen Veränderungen wahr, beobachten Entwicklungen und verbinden damit Ideen, die wir im Unternehmen nutzen können. Doch manche wertvolle Erkenntnis „geht im Tagesgeschäft unter“. Das werden wir verbessern, auch mit Unterstützung des ZOLLHOFs“, sagt Ingrid Hofmann.

“Wir freuen uns über die schon jetzt nachhaltigen Ergebnisse, die in Zusammenarbeit mit dem Team von IK Hofmann erreicht werden konnten. Innovation lebt von aktiven Netzwerken und so profitieren alle Ökosystem-Partner von einem starken und in der Region verwurzelten Unternehmen wie IK Hofmann“, ergänzt Benjamin Bauer, CEO des Gründerzentrums ZOLLHOF.

Einerseits wird uns in der Zusammenarbeit mit dem ZOLLHOF „der Spiegel vorgehalten“, sodass wir selbst Perspektivwechsel vornehmen, Probleme lösen und Innovation treiben können. Andererseits können wir mit konkreten Aufgabenstellungen das Innovationsökosystem nutzen, um co-kreative Lösungen mit Partnern zu entwickeln.

Gemeinsam wollen sie Innovation im Unternehmen vorantreiben: Andreas Nüßle, Ingrid Hofmann, Benjamin Bauer und Sonja Heinrich.

„Wir sind erfolgreich, weil wir Wandel früh erkennen und schnell reagieren. Kunden, Mitarbeiter oder Bewerber verändern ihre Ansprüche und wir erfüllen sie. Das soll auch zukünftig so bleiben. Und dafür braucht’s Innovation“, erklärt Ingrid Hofmann.

Das tschechische Hofmann-Team schickt Busse in die Ukraine, um Familienangehörige unserer Mitarbeiter zu holen

Krieg in Europa. Krieg in der Ukraine. Eine furchtbare Situation. Doch wir schauen als Firma Hofmann nicht tatenlos zu, sondern helfen, wo immer es geht. Das zeigen unsere tschechischen Kollegen gerade sehr eindrucksvoll!

Seit zwei Woche rollen von uns gecharterte Busse vom tschechischen Ostrava ins ukrainische Lviv, um die Familienangehörigen der in Tschechien arbeitenden Ukrainer zu holen. Das tschechische Hofmann-Team betreut rund 700 ukrainische Arbeitskräfte.

Lviv liegt nahe der polnischen Grenze und ist darum ein guter Treffpunkt. Bis dorthin müssen es die Familien allerdings allein schaffen, wobei es sich vorrangig um Frauen und Kinder handelt. Man mag sich gar nicht ausmalen, welche Ängste und Sorgen die Betroffenen gerade durchmachen müssen.

In Tschechien angekommen, betreuen wir die Flüchtlinge so gut wir können. Wir sorgen für Unterkünfte, Lebensmittel und Kleidung, denn sie kommen nur mit dem Allernötigsten. Wir gehen zu den Ämtern und sind auch ansonsten als Ansprechpartner da – Tag und Nacht. Vielen Dank an unsere tschechischen Kollegen!

Rund 200 Menschen konnten wir auf diese Weise schon in Sicherheit bringen.

Doch der Krieg ist noch nicht vorbei und Unterstützung tut weiterhin not. Darum an dieser Stelle eine Bitte an alle Hofmann-Kollegen: Spenden Sie auf unser Konto „Mitarbeiter helfen Mitarbeitern“ – in Form von Urlaubstagen oder auch mit einem Geldbetrag. Sie können darauf vertrauen, dass wir die Mittel gewissenhaft einsetzen und sie wirklich den notleidenden Menschen zugutekommen.

Das Chemnitzer Hofmann Team freut sich über die Erfolge der Basketballer Niners. Auszubildender Dominic Tittmann hat daran einen bedeutenden Anteil.

„Seit einiger Zeit sind wir Sponsor dieses tollen Basketball-Teams und fiebern nun bei jedem Spiel mit“, erzählt Niederlassungsleiterin Ramona Eckardt. „Schade, dass die Niners die Berliner im letzten Spiel nicht bezwingen konnten. Trotzdem waren sie top und wurden zu Recht von uns Fans gefeiert.“

Das Maskottchen-Duo: Karli und Jobby

Hofmann Personal unterstützt schon seit vielen Jahren an unterschiedlichen Standorten Sportvereine. Doch selten wurde die Entscheidung für ein Sponsoring so sehr von einem Auszubildenden beeinflusst. Dominic Tittmann ist begeisterter Basketballer und hat sich bei seiner Chefin für die Niners stark gemacht.  

„Ich habe mich gerne überzeugen lassen. Da es immer schwieriger wird, Arbeitskräfte zu finden, wollten wir zusätzliche Wege gehen, um unseren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Die Niners zu sponsern fand ich einfach gut“, sagt Ramona Eckardt

„Und sollte mir an der einen oder anderen Stelle das Basketball-Knowhow fehlen, habe ich ja in unserem jungen Kollegen einen hervorragenden Lehrmeister“, ergänzt sie lachend.

Das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung ermittelte im Auftrag von FOCUS die deutschlandweit besten Ausbildungsbetriebe

„Dass wir Platz 1 unter den Personaldienstleistern erreicht haben, ist klasse und macht mich stolz. Wir bieten unseren Auszubildenden aber auch einiges. Sie werden umfangreich geschult, gefördert und gefordert und dürfen früh Verantwortung übernehmen, wenn sie möchten“, erklärt Personalchef Olaf Nieselt. „Highlights während der Ausbildung gibt es ebenfalls, z.B. erst letztens ein zweitägiges Coaching auf dem Hof von Extremsportler und Musiker Joey Kelly. Und natürlich möchten wir jeden Auszubildenden übernehmen und eine interessante Perspektive bieten.“

Ausgebildet haben wir schon immer. Doch wir wollen unsere Aktivitäten erweitern. Darum ist es unser Ziel, dass sich in jeder Hofmann-Niederlassung ein von der IHK zertifizierter Ausbilder befindet. „Während dort ausschließlich Personaldienstleistungskaufleute ausgebildet werden, bieten wir in der Hauptverwaltung in Nürnberg drei weitere Berufe an: Kaufleute für Büromanagement, Informatikkaufleute und Fachinformatiker für Systemintegration“, sagt Olaf Nieselt.

Olaf Nieselt, Leiter Personal von Hofmann Personal Deutschland

Wenn Sie, liebe Mitarbeiter, Schulabsolventen kennen, die eine Ausbildung suchen, freuen wir uns über Ihre Empfehlung. Interessenten können sich gerne in unserer Personalabteilung in Nürnberg oder der nächstgelegenen Niederlassung melden. Und eines sei noch schnell erwähnt: Studenten sind ebenfalls herzlich willkommen. Praktikumsplätze und Werkstudenten-Jobs sind bei uns selbstverständlich.

Unser Gewinnspiel ist beendet. 3 mal 21 Trikots wurden an unsere Mitarbeiter verschickt. Und „Losfee“ Nicola Bayerl hat den Gewinner der Sonder-Verlosung gezogen.

Er ist der Glückliche: Angelos Zournatzis aus Nürnberg. „Er sollte für uns Lotto spielen“, meinte sein betreuender Personaldisponent Ingo Lichtenwalder lachend, als er davon hörte. „Es ist nicht das erste Mal, dass Herr Zournatzis bei einer unserer Aktionen gewinnt.“

Ja, das Glück war auf seiner Seite. Dazu gratulieren wir ganz herzlich!

Allen anderen Teilnehmer sei versichert: Es wird nicht das letzte Gewinnspiel sein, dass wir in unserem Mitarbeitermagazin und in unserer Hofmann-App platzieren werden. Wir freuen uns, wenn Sie dann wieder dabei sind.

Und nun sind wir gespannt, welches Heimspiel der Spielvereinigung Greuther Fürth sich Herr Zournatzis aussuchen wird. Die Vorzeichen sind ausgesprochen positiv. Wenn sich die Corona-Regeln weiter lockern, werden sich die Stadien füllen. Dann kann man wieder so richtig die tolle Stimmung gemeinsam mit den anderen Fans genießen. Fußball so, wie wir es uns wünschen!

Nicola Bayerl aus der Zentrale in Nürnberg zog den Gewinner.
Mit dem eingesandten Foto nahm Angelos Zournatzis automatisch an der Verlosung der VIP-Tickets teil.

Giovanna S. wird als Muttersprachlerin für Italienisch im Homeoffice in Padua unseren Kunden im Harz als Senior Consultant unterstützen

„Heutzutage ist in Dienstleistungsberufen so vieles möglich – auch über Grenzen hinweg. Wir müssen es nur tun“, ist Niederlassungsleiterin Annette Müller aus Magdeburg überzeugt.

Für ein Unternehmen, ansässig im Harz, sucht sie derzeit Mitarbeiter/Innen mit italienischen und französischen Sprachkenntnissen, die im Kundensupport unterstützen.

Sie machte sich im Netz auf die Suche, nutzte alle Kanäle, schaltete Anzeigen etc. und hatte Erfolg.

Aus Padua in Italien meldete sich z.B. Giovanna S., die gerade eine neue Aufgabe suchte. Neben ihrer Muttersprache Italienisch spricht sie weitere Sprachen, so auch Französisch. Ideal für uns und unser Kundenunternehmen, da dieses international aufgestellt ist.

Sie nahmen Giovanna sofort in ihre Mitte und hießen sie herzlich willkommen: das Magdeburger Hofmann-Team!

Dank „Teams“ war man sofort intensiv im Austausch. Und dann ging alles ganz schnell: Flug, Zug und das Hotel in Magdeburg waren fix gebucht, selbstverständlich kostenfrei für die neue Mitarbeiterin. Giovanna wurde bei ihrer Ankunft in Magdeburg von Annette Müller herzlich empfangen. Gemeinsam erkundeten sie die Stadt, tauschten sich intensiv aus und fuhren am nächsten Tag zum Kunden. Die zukünftige Unterkunft: Eine hübsche Ferienwohnung, die der neuen Mitarbeiterin für die 4-wöchige Einarbeitungszeit zur Verfügung steht.

„Ich bin überwältigt. Alles ist organisiert; ich werde hervorragend betreut und fühle mich total willkommen“, so Giovanna S.

Während ihrer Einarbeitungszeit hat sie eine Patin an Ihrer Seite, die ihr alles erklärt und sie unterstützt. Danach kehrt sie zurück nach Padua, um dann im Homeoffice die italienisch- und französischsprachigen Kunden zu betreuen. Besser konnte es nicht laufen. Und by the way: Ihr Verdienst ist weit höher, als sie es erwartet hatte. Alles passt!

„Für Giovanna freut es mich sehr, dass sie über uns einen neuen Job gefunden hat“, sagt Annette Müller. „Doch wir sind noch nicht am Ziel. Für den Kunden benötigen wir zusätzliche Consultants, mit italienischen und französischen Sprachkenntnissen. Und wir suchen weitere MitarbeiterInnen u. a. für die bundesweite Montage der Photovoltaikanlagen. Es wäre schön, wenn wir dieses tolle, internationale Team in nächster Zeit noch erweitern könnten.“

Annette Müller (l.) freute sich über die Zusage ihrer neuen Mitarbeiterin aus Italien.

Unser Unternehmensziel bleibt: jährlich 1000 geflüchtete Menschen einzustellen. In 2021 erhielten 925 Geflüchtete bei uns einen Job.

„Als in 2015 die Zahl der Asylbewerber unaufhörlich stieg, war mir schnell bewusst, dass das eine wirkliche Herausforderung für Deutschland wird. Es würde nicht ausreichen, die Menschen zu versorgen und ihnen eine Unterkunft zu geben. Unser aller Ziel und Aufgabe würde es sein, den Geflüchteten zu helfen, sich langfristig integrieren zu können. In diesem Zusammenhang ist es für viele Betroffene wichtig, eine Arbeit zu finden, um sich selbst und die Familie ernähren zu können“, ist unsere Chefin Ingrid Hofmann überzeugt.  

Als Personaldienstleister haben wir viel Erfahrung mit ausländischen Mitarbeitern. Sind doch über 100 Nationalitäten in der Belegschaft vertreten. Um ein klares Zeichen zu setzen, hat Ingrid Hofmann damals ein zusätzliches Unternehmensziel definiert, das noch immer gilt. Jedes Jahr will Hofmann Personal 1000 Geflüchtete einstellen.

„Wir kennen die Probleme und versuchen zu helfen, wo wir können. Grundvoraussetzung für jede Arbeitsstelle sind Deutschkenntnisse. Darum bieten wir auch Deutschkurse an. Außerdem fehlt vielen Geflüchteten, die sich bei uns melden, eine qualifizierte Ausbildung, doch man kann auch im Job dazulernen. Und genau das ist unser Ziel“, sagt die Unternehmerin.

Die Zeit spielt uns dabei in die Hände. Die Deutschkenntnisse der Geflüchteten werden immer besser. Die Kunden haben längst das Potential erkannt und unterstützen ebenfalls. Schon mancher konnte in die Belegschaft der Kundenfirmen wechseln, auch um eine Ausbildung zu beginnen.

Selbst wenn die Medien weniger über das Thema berichten, ist es doch präsent. „Wir tun gut daran, uns weiter zu engagieren und Integration zu fördern“, ist die Unternehmerin überzeugt.

Darum engagieren wir uns auch laufend über unsere Kampagne „Vielfalt gewinnt“.  Es ist unser Aufruf für Integration und gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus.


Die Nürnberger Niederlassungsleiterin Cornelia Schwemmer führte schon damals intensive Bewerbungsgespräche mit Geflüchteten, um diesen Jobchancen aufzuzeigen.

„Azubi-Tag“ zum Jahresbeginn – leider nur virtuell und nicht wie geplant persönlich. Doch der nächste folgt im Mai – in Präsenz, wenn möglich.

„Schade, dass wir uns nicht in Nürnberg treffen konnten. Trotzdem fand ich den Tag interessant. Besonders spannend waren die Vorträge der anderen Auszubildenden“, erzählt Dominic Tittmann aus der Niederlassung Chemnitz.

Auch er hatte auf dem Azubi-Tag über seinen Einstieg in die Personaldienstleistungsbranche berichtet. Ursprünglich sah der junge Mann als begeisterter Basketballer seinen beruflichen Weg im Leistungssport. Doch Verletzungen vereitelten diesen Plan. Er musste sich umorientieren und bekam den entscheidenden Tipp vom Onkel. Du passt ins Personalwesen, meinte dieser und sollte damit recht behalten.

Seit letztem September ist Dominic Tittmann im Chemnitzer Hofmann-Team und tauschte somit seinen Jogger mit einem Anzug. „Es war eine gute Entscheidung“, ist er überzeugt.

Dominic Tittmann tauschte den Jogger mit dem Anzug.

Auch Lena Degachi aus Bremen berichtete über ihre Ausbildungszeit. „Beim Austausch in der Berufsschule mit anderen Auszubildenden wurde mir schnell bewusst, dass wir bei Hofmann sehr selbstständig arbeiten dürfen und verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen können. Das hat mich dazu gebracht, in meinem Vortrag Alexander von Humboldt zu zitieren: Man kann sehr viel, wenn man sich nur recht viel zutraut. Ich wollte den anderen Auszubildenden Mut machen, denn ich habe persönlich wie auch beruflich von dem Vertrauen, das man mir entgegengebracht hat, sehr profitiert.“

Lena Degachi hat übrigens erst kürzlich ihre letzte Prüfung bestanden und wird nun als Vertriebsdisponentin arbeiten. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg für die Zukunft!

Herzliche Glückwünsche an Lena Degachi zur bestandenen Prüfung!
Virtueller Azubi-Tag – der nächste wird hoffentlich in Präsenz sein.

Zum sechsten Mal in Folge haben wir das audit berufundfamilie bestanden. Das Erfolgsrezept: Individuelle Lösungen finden und umsetzen

„Im Laufe des Berufslebens kann sich die individuelle Lebenssituation von Kolleginnen und Kollegen verändern: Zum Beispiel durch die Geburt von Kindern, auftretenden Pflegebedarf im persönlichen Umfeld oder eigene gesundheitliche Probleme ist auf einmal alles anders. Wir wollen dann schnell unterstützen und suchen gemeinsam individuelle Lösungen, um eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Dabei berücksichtigen wir immer auch die Bedürfnisse der Kolleginnen und Kollegen, die durch mögliche Veränderungen mit betroffen sind“, sagt Michael Bayerlein, der das Thema innerhalb der Firma betreut.

„Schwieriger kann das bei unseren Kolleginnen und Kollegen werden, die im Kundeneinsatz sind, da sie ihre Arbeitskraft nicht direkt bei uns im Unternehmen einbringen. Und diese haben selbstverständlich ein Mitspracherecht. Trotzdem: In besonderen familiären Situationen versuchen wir auch dann, gemeinsam mit allen Beteiligten, Lösungen zu finden“, ergänzt Michael Bayerlein.

Seit Gründung des Unternehmens ist das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie präsent, stark geprägt durch die Unternehmerin selbst. Ingrid Hofmann kehrte wenige Wochen nach der Geburt ihrer Tochter ins Berufsleben zurück und nahm ihr Baby einfach mit ins Büro.

Eine Lösung, die auch die Mitarbeiter in den Hofmann-Niederlassungen wählen können, wenn die Kollegen vor Ort damit einverstanden sind. „So etwas kann funktionieren, muss aber nicht, denn jede Hofmann-Niederlassung „tickt anders“, erklärt Michael Bayerlein. „Und wenn es nicht geht, dann finden wir eine andere Lösung. Diese sollte möglichst von allen als fair empfunden werden. Doch vergessen wir nicht: Jeder kann mal auf Hilfe angewiesen sein und ist in dem Moment froh, wenn in einem Unternehmen die Kultur des gegenseitigen Unterstützens fest verankert ist und gelebt wird. Und selbstverständlich darf das Business nicht darunter leiden.“ Um die über ganz Deutschland verteilten Niederlassungsteams gut betreuen zu können, hat das Unternehmen Vereinbarkeitsbeauftragte eingesetzt, die vor Ort Ansprechpartner sind und bei der Umsetzung von Maßnahmen unterstützen.

Unsere Chefin Ingrid Hofmann (Mitte) und unser Ombudsmann Michael Bayerlein (links daneben) sowie die Vereinbarkeitsbeauftragten schätzen die Expertise von Auditorin Elke Hömske (rechts neben I. Hofmann).