„Azubi-Tag“ zum Jahresbeginn – leider nur virtuell und nicht wie geplant persönlich. Doch der nächste folgt im Mai – in Präsenz, wenn möglich.

„Schade, dass wir uns nicht in Nürnberg treffen konnten. Trotzdem fand ich den Tag interessant. Besonders spannend waren die Vorträge der anderen Auszubildenden“, erzählt Dominic Tittmann aus der Niederlassung Chemnitz.

Auch er hatte auf dem Azubi-Tag über seinen Einstieg in die Personaldienstleistungsbranche berichtet. Ursprünglich sah der junge Mann als begeisterter Basketballer seinen beruflichen Weg im Leistungssport. Doch Verletzungen vereitelten diesen Plan. Er musste sich umorientieren und bekam den entscheidenden Tipp vom Onkel. Du passt ins Personalwesen, meinte dieser und sollte damit recht behalten.

Seit letztem September ist Dominic Tittmann im Chemnitzer Hofmann-Team und tauschte somit seinen Jogger mit einem Anzug. „Es war eine gute Entscheidung“, ist er überzeugt.

Dominic Tittmann tauschte den Jogger mit dem Anzug.

Auch Lena Degachi aus Bremen berichtete über ihre Ausbildungszeit. „Beim Austausch in der Berufsschule mit anderen Auszubildenden wurde mir schnell bewusst, dass wir bei Hofmann sehr selbstständig arbeiten dürfen und verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen können. Das hat mich dazu gebracht, in meinem Vortrag Alexander von Humboldt zu zitieren: Man kann sehr viel, wenn man sich nur recht viel zutraut. Ich wollte den anderen Auszubildenden Mut machen, denn ich habe persönlich wie auch beruflich von dem Vertrauen, das man mir entgegengebracht hat, sehr profitiert.“

Lena Degachi hat übrigens erst kürzlich ihre letzte Prüfung bestanden und wird nun als Vertriebsdisponentin arbeiten. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg für die Zukunft!

Herzliche Glückwünsche an Lena Degachi zur bestandenen Prüfung!
Virtueller Azubi-Tag – der nächste wird hoffentlich in Präsenz sein.

Zum sechsten Mal in Folge haben wir das audit berufundfamilie bestanden. Das Erfolgsrezept: Individuelle Lösungen finden und umsetzen

„Im Laufe des Berufslebens kann sich die individuelle Lebenssituation von Kolleginnen und Kollegen verändern: Zum Beispiel durch die Geburt von Kindern, auftretenden Pflegebedarf im persönlichen Umfeld oder eigene gesundheitliche Probleme ist auf einmal alles anders. Wir wollen dann schnell unterstützen und suchen gemeinsam individuelle Lösungen, um eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Dabei berücksichtigen wir immer auch die Bedürfnisse der Kolleginnen und Kollegen, die durch mögliche Veränderungen mit betroffen sind“, sagt Michael Bayerlein, der das Thema innerhalb der Firma betreut.

„Schwieriger kann das bei unseren Kolleginnen und Kollegen werden, die im Kundeneinsatz sind, da sie ihre Arbeitskraft nicht direkt bei uns im Unternehmen einbringen. Und diese haben selbstverständlich ein Mitspracherecht. Trotzdem: In besonderen familiären Situationen versuchen wir auch dann, gemeinsam mit allen Beteiligten, Lösungen zu finden“, ergänzt Michael Bayerlein.

Seit Gründung des Unternehmens ist das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie präsent, stark geprägt durch die Unternehmerin selbst. Ingrid Hofmann kehrte wenige Wochen nach der Geburt ihrer Tochter ins Berufsleben zurück und nahm ihr Baby einfach mit ins Büro.

Eine Lösung, die auch die Mitarbeiter in den Hofmann-Niederlassungen wählen können, wenn die Kollegen vor Ort damit einverstanden sind. „So etwas kann funktionieren, muss aber nicht, denn jede Hofmann-Niederlassung „tickt anders“, erklärt Michael Bayerlein. „Und wenn es nicht geht, dann finden wir eine andere Lösung. Diese sollte möglichst von allen als fair empfunden werden. Doch vergessen wir nicht: Jeder kann mal auf Hilfe angewiesen sein und ist in dem Moment froh, wenn in einem Unternehmen die Kultur des gegenseitigen Unterstützens fest verankert ist und gelebt wird. Und selbstverständlich darf das Business nicht darunter leiden.“ Um die über ganz Deutschland verteilten Niederlassungsteams gut betreuen zu können, hat das Unternehmen Vereinbarkeitsbeauftragte eingesetzt, die vor Ort Ansprechpartner sind und bei der Umsetzung von Maßnahmen unterstützen.

Unsere Chefin Ingrid Hofmann (Mitte) und unser Ombudsmann Michael Bayerlein (links daneben) sowie die Vereinbarkeitsbeauftragten schätzen die Expertise von Auditorin Elke Hömske (rechts neben I. Hofmann).

Wir setzen uns ein: gegen Ausgrenzung, Rassismus und Diskriminierung! Um dies deutlich zu machen, spielen die Fußballer der SPVGG GREUTHER FÜRTH am 22. Januar 22 im Spiel gegen Mainz in einem Sondertrikot.

Ab dem 20. Bundesliga-Spieltag der laufenden Bundesligasaison – und damit mit dem Spiel gegen den FSV Mainz 05 am 22. Januar um 15.30 Uhr – steht wieder der deutschlandweite Erinnerungstag im Profifußball „!Nie wieder“ im Mittelpunkt. Dieser findet jedes Jahr rund um den 27. Januar, dem Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, statt.

Gemeinsam mit der SPVGG GREUTHER FÜRTH gestalten wir den Aktionsspieltag unter dem Motto „Vielfalt gewinnt“. Ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Rassismus und Diskriminierung.

Diese Aktion haben wir bereits 2020 initiiert. Seitdem wächst sie immer weiter und spielt auch beim kommenden Heimspiel der Spielvereinigung eine zentrale Rolle. Wie bereits vor rund 1 ½ Jahren – als die Zweite Bundesliga aus der ersten Corona-Pause zurückkehrte – spielt das Kleeblatt in Sondertrikots.

Wir machen die Brust frei – und setzten damit erneut ein Zeichen. „Ob im Sport, in der Gesellschaft oder in der Arbeitswelt: Vielfalt gewinnt! Wir beschäftigen Menschen aus über 100 Nationen, die erfolgreich miteinander arbeiten und unsere Überzeugung widerspiegeln bzw. leben. Wir freuen uns, gemeinsam mit der SPVGG GREUTHER FÜRTH diese Botschaft auch in der Bundesliga nach außen tragen zu können“, sagt Ingrid Hofmann.

„Dass abermals der Hofmann Personal-Schriftzug für das Statement ‚Vielfalt gewinnt‘ Platz macht, zeigt, wie sehr unserem Partner dieses Thema am Herzen liegt. Statt den Werbewert für das eigene Unternehmen im Blick zu haben, spendet man diesen lieber für dieses gesellschaftlich nach wie vor sehr wichtige Thema, in diesem passenden Rahmen des Aktionsspieltages“, sagt Kleeblatt-Geschäftsführer Holger Schwiewagner. „Bei der SPVGG GREUTHER FÜRTH leben wir Werte wie Inklusion und Anti-Rassismus, nicht nur mit unserer Stiftung ‚Kleeblatt fürs Leben‘ – sondern am Samstag gegen Mainz 05 auch wieder klar sichtbar auf unseren Trikots und Werbemaßnahmen im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer.“

Zudem wird eine Plakat- und Online Kampagne das Thema zusätzlich nach vorne bringen. Träger der Kampagne sind zwei Spieler der SPVGG GREUTHER FÜRTH und der Extremsportler und Musiker Joey Kelly.

Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter,

ich hatte schon in meinem Schreiben im Dezember 2020 prognostiziert, dass wir auch im Jahr 2021 kein einfaches Jahr vor uns haben würden. Mit der Hoffnung auf einen Impfstoff war aber doch verbunden, dass wir wieder zu einer Art Normalität zurückkehren würden. Diese hat sich allerdings nie so richtig eingestellt, da wir eine dritte Corona Welle mit Lockdowns durchzustehen hatten und wir uns gerade in der vierten Welle befinden, mit unterschiedlichen Ausprägungen in den einzelnen Ländern.

Eigentlich waren wir froh, die Zeiten mit den vielen Mitarbeitern in Kurzarbeit hinter uns zu haben. Da kam eine neue unerwartete Problematik. Vermutlich mit ausgelöst durch die Pandemie kam es zu Lieferkettenabbrüchen bzw. Lieferverzögerungen in den unterschiedlichsten Branchen.

Wieder waren wir in verschiedenen Ländern und Niederlassungen davon betroffen und hatten dadurch Umsatzeinbrüche. Durch großes Engagement von Ihrer Seite konnten wir trotzdem viele Schritte unserer Strategie Sprint 2021 bzw. (z.B. in den USA mission possible, in Tschechien Sprintovat 21, in der Schweiz Sprint 21) umsetzen. Wir prüfen die Aufträge sorgfältig nach Machbarkeit und Ertrag. Unsere Mitarbeiter sind ein wertvolles Gut und deren Leistung und unsere Dienstleistung sollten immer angemessen von den Kundenunternehmen bezahlt werden.

Wir haben unsere interne Personalstärke auch in dieser schwierigen Zeit aufrechterhalten können. Das bedeutet aber auch, dass wir im nächsten Jahr unseren Umsatz noch stärker erhöhen müssen.  Deshalb heißt unser Jahresmotto 2022 „SpeedUP 22“. Wir sind gut aufgestellt, denn wir haben in neue Marketingstrategien investiert. Wir haben nach Abstimmung auf unserem letztjährigen virtuellen Firmenseminar, das bei Ihnen auf viel Zustimmung gestoßen ist, unser Firmenlogo modernisiert. Wir haben inzwischen einen der besten Markenauftritte in der Branche und eine hohe positive Wahrnehmung. Dies ist vor allem Ihrem Engagement und dem guten Image der Niederlassungen und Tochtergesellschaften geschuldet.

Sie haben trotz vieler persönlicher Belastungen bestmöglich Ihren Job erledigt und zum Teil großartige Erfolge erreichen können. Wir alle haben gelernt, mit Geschäftspartnern, Bewerbern, Kolleginnen und Kollegen in den virtuellen Austausch zu gehen, was selbstverständlich nicht ganz den persönlichen Kontakt ersetzen kann.

Trotz der nun schon einige Jahre andauernden schwierigen Pandemie-Situation, haben Sie viel Loyalität und Solidarität mit dem Unternehmen durch Ihre Beteiligung bei Great Place to Work gezeigt. Vermutlich werden wir wieder eine sehr gute Platzierung erreichen.

Ich bin sehr stolz auf Sie, dass Sie in dieser schwierigen Zeit Ihr Bestes geben und auch Offenheit für Veränderungen und neue Wege zeigen. Ich danke Ihnen allen – in Deutschland und in allen unseren nationalen und internationalen Tochtergesellschaften für Ihren Einsatz für das Unternehmen Hofmann. Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben hoffentlich etwas „freiere“ Weihnachtsfeiertage als im letzten Jahr und für das Neue Jahr 2022 wünsche ich Ihnen in dieser besonderen Zeit vor allem Gesundheit. Wünsche und Ziele sollten aber auch einen Platz in unserem Blick auf das neue Jahr haben.

Ich freue mich auf das Erreichen unserer Ziele im Jahr 2022 und hoffentlich dürfen wir uns wieder zu gemeinsamen Feiern treffen.

Ich würde mich so darüber freuen.

Ingrid Hofmann

Gemeinsam mit einem Weiterbildungsträger ermöglichen wir mit drei weiteren Personaldienstleistern 24 ungelernten Arbeitskräften den Einstieg in die Ausbildung Mechatroniker*in

Rund 16 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland sind ohne abgeschlossene Berufsausbildung besagt ein Bericht der Agentur für Arbeit. Gleichzeitig herrscht in zahlreichen Branchen Fachkräftemangel.

Um ungelernten Arbeitssuchenden und Beschäftigten ohne Abschluss im Industriebereich neue Perspektiven zu eröffnen, haben der größte E-Learning-Anbieter in Deutschland und vier Personaldienstleister, darunter auch wir, mit Unterstützung durch die Bundesagentur für Arbeit einen Qualifizierungsverbund initiiert.  24 Ungelernte erhalten derzeit den Einstieg in die Ausbildung Mechatroniker*in. Sie sind vom ersten Tag der Ausbildung an in einer unbefristeten Anstellung!

Nach einem intensiven Rekrutierungsprozess der Personaldienstleister und den örtlichen Agenturen für Arbeit starteten an zwei Standorten am 15. November 24 Ungelernte eine Teilqualifizierung in Mechatronik. In der Region Hannover bilden sich die Lernenden zu einem Teil in Präsenz weiter. Weitere Teilnehmende aus Hannover und Stuttgart nutzen die digitalen Lernräume im Online-Angebot der WBS (WBS LearnSpace 3D®).


Gewinn für Unternehmen und Beschäftigte

Nach dem erfolgreichen, anerkannten Abschluss der ersten Teilqualifizierung folgt nahtlos das zweite Teilqualifizierungsmodul. Weitere Module folgen, mit dem Ziel, dass die Kandidat*innen die Möglichkeit erhalten, einen vollwertigen Berufsabschluss in Mechatronik zu erwerben.

„LearnSpace 3D®“: In diesem virtuellen Lernraum erleben die Teilnehmenden ihre berufliche Weiterbildung im Online-Lernformat. Spielend einfach.

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Partner haben etwas ermöglicht, was bisher nur sehr selten gelang, aber einen nachhaltigen Beitrag zur Verminderung des Fachkräftemangels leisten kann: in einem Verbund ungelernten Arbeitskräften ein für sie realistisches und motivierendes Qualifizierungsangebot zu machen, bei dem alle Beteiligten gewinnen. Gerade das Konzept der Teilqualifizierung ermöglicht den Teilnehmern*innen, schrittweise zum Ziel zu kommen und bereits nach vier Monaten den ersten Teilabschluss zu erreichen. Bereits mit einem Teilabschluss verbessern sich die Chancen am Arbeitsmarkt wesentlich.

Morgen, am 26. November, wird unser Markenbotschafter Joey Kelly im ARD beim Adventsfest der 100.000 Lichter zu Gast sein

Es ist wieder so weit. Morgen am Vorabend zum ersten Advent präsentiert Florian Silbereisen zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr die große Show zum Start in die Weihnachtszeit: „Das Adventsfest der 100.000 Lichter“! Der Showmaster zündet gemeinsam mit vielen Stars die ersten Kerzen an und stimmt die Zuschauer mit den schönsten Advents- und Weihnachtsliedern auf die besinnlichste Zeit des Jahres ein. 

Ein feierlicher Höhepunkt der Eurovisionsshow wird das Eintreffen des Friedenslichts aus der Geburtsgrotte in Bethlehem sein, das wieder an den tiefen Sinn von Weihnachten erinnern soll. 

Viel Freude Ihnen allen!

Wir sind als Stadtteilpaten von Langwasser dabei und unterstützen das Pilotprojekt finanziell. Das Ziel: Kinder an Bewegung und Sport heranzuführen.

„Ein Leben ohne Sport und Bewegung? Undenkbar!“ – Dass Kinder und Jugendliche so denken und später auch als Erwachsene auf Bewegung nicht verzichten wollen, das ist das Ziel des Projekts BewegDich!

Aber es steckt noch mehr dahinter. Gerade in Stadtteilen mit besonderem sozialen Entwicklungsbedarf wird mit dieser ganzheitlichen Sportidee, die eine Vernetzung von gemeinnützigen Organisationen, Sportvereinen, Kindergärten, Grundschulen und der Kommune umfasst, allen Kindern, ungeachtet ihrer sozialen Herkunft, niedrigschwelliger Zugang zur Bewegung ermöglicht.

In Nürnberg sind es die Tornados Franken, die diese Idee umsetzen, und zwar im Stadtteil Langwasser, für den wir Stadtteilpaten sind.

Konkret bietet der Basketballverein in einer einjährigen Pilotphase über qualifizierte Vereinstrainer*innen wöchentliche Sportangebote zusammen mit der pädagogischen Fachkraft in den Bildungseinrichtungen an. Die Angebote sind in den pädagogischen Kindergarten-/Grundschulalltag und in den Sportunterricht eingebettet und werden in der für die Kinder gewohnten Umgebung durchgeführt. Sowohl für die teilnehmenden Kinder als auch die Einrichtungen ist das BewegDich-Angebot im ersten Jahr kostenlos.

Die Leitung obliegt Marc Kullenberg von den Tornados: „Wir starten mit viel Rückenwind in ein spannendes Angebot, mit dem wir nicht nur die Kinder selbst, sondern auch in Nürnberg etwas bewegen wollen. Unser Ziel ist es, gemeinsam im Tandem – als pädagogische und sportliche Fachkraft – voneinander zu lernen, um so die Quantität und Qualität von Sporteinheiten zu steigern. Wir möchten als Sportverein unseren Beitrag zum Bildungswesen leisten und bei unsere Nürnberger Kinder darin unterstützen, sich zu starken Persönlichkeiten zu entwickeln. Wir glauben, dass Sport dafür, neben vielen weiteren sinnvollen und relevanten Ansätzen, ein gutes Transportmittel ist.“

Kick-off Veranstaltung in Nürnberg, an der Sonja Heinrich stellvertretend für ihre Mutter Ingrid Hofmann teilnahm.

Ingrid Hofmann im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Die Corona-Pandemie vernichtet Existenzen oder gefährdet sie. Auch Ingrid Hofmann kennt dieses Gefühl. Sie hat schon manche Krise erlebt und erfolgreich bekämpft. „Ganz realistisch“ sei sie an die Sache rangegangen und habe Hochrechnungen erstellt, wie lange das Unternehmen dank der nach ihren Angaben hohen Eigenkapitalquote durchhalten würde.“, schreibt die FAZ-Redakteurin. Wie die Unternehmerin die momentane Situation einschätzt, wie sehr sie sich freut, dass ihre Tochter Sonja inzwischen mit im Unternehmen ist und was sie als Unternehmerin antreibt, das erzählt sie in dem Beitrag.

Unsere Chefin diskutierte mit Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft und Mitglied der Grünen, Dr. Oliver Ehrentraut, Chefvolkswirt und Direktor der Prognos AG und Spiegel Journalist Simon Hage auf dem Freiburger Mittelstandskongress.

Auf die Eingangsfrage der Diskussion, was uns morgen wichtig sei, kamen von den Teilnehmern ähnliche Antworten wie Klimaschutz, Digitalisierung etc. Nach ihrem persönlichen Empfinden gefragt, antwortete Ingrid Hofmann: Nicht noch einmal das Recht zu verlieren, sich frei bewegen zu dürfen. Das fand sie grenzwertig, wie sehr letztes Jahr in die persönliche Freiheit eingegriffen wurde.

Als Unternehmerin wünschte sie sich weniger Bürokratie: „Damit wir das, was wir können, nämlich uns zu entwickeln, auch dürfen. Ohne, dass zusätzliche Auflagen uns behindern.“ Sie wünschte sich eine zeitgemäße Bildung in den Schulen und bei der Ausbildung. Genauso sollte das Thema Fachkräftemangel einen höheren Stellenwert bekommen.

Mit SWR-Moderator Markus Brock diskutierten die Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft und Mitglied der Grünen Kerstin Andreae, Ingrid Hofmann, Dr. Oliver Ehrentraut, Chefvolkswirt und Direktor der Prognos AG und Simon Hage, Spiegel-Journalist.

Die Energiewende wurde in dieser Runde besonders thematisiert, da Frau Andreae als Expertin teilnahm. Sie gilt als Treiberin, hat klare Ziele. Ihre Aussagen sind unmissverständlich: „Das Klimaschutzgesetz sei gesetzt. Die CO² Emissionen müssen verringert werden. Der Druck ist da und Lösungen sind gefordert.“ Das ist korrekt. Ingrid Hofmann meinte, sie sei sehr gespannt, was wirklich umgesetzt werden kann. Es wird nicht einfach.

Klimafreundlicher Umbau – ja. Aber warum schaut man in erster Linie auf die Wirtschaft und die Unternehmen, die es richten sollen? Letztendlich betrifft es uns alle. Besser gesagt: Es ist ein globales Thema.

Auch Dr. Ehrentraut wies darauf hin, dass die Menschen die Veränderungsbereitschaft mitbringen müssen. Es sind viele Schritte notwendig. Dazu gehört der Ausbau der Stromtrassen. Dazu gehören die Windräder, die nicht jeder im „Vorgarten“ stehen haben möchte etc. Im Endeffekt bauchen wir viele Stellschrauben.

Umbau bedeutet auch, dass Behörden modernisiert werden müssen, Genehmigungsverfahren beschleunigt werden etc. Sollte die öffentliche Hand eine Vorbildfunktion einnehmen? Die Entwicklung der Digitalisierung etc. ist frustrierend, fast schon beschämend, wenn wir uns mit anderen europäischen Ländern vergleichen. Corona hat dies besonders deutlich gemacht.

Wir brauchen Forschung und Entwicklung, durch die wir z.B. Effizienzsteigerung bei der Stromgewinnung und -nutzung schaffen. Gott sei Dank passiert da schon einiges.

Kurz und gut: Es ist ein wichtiges Thema, aber es warten noch weit mehr Aufgaben auf die neue Regierung. Fachkräftemangel, Zuwanderung, Bildung und somit zeitgemäße Ausbildung der Lehrer, Integration… Einiges wurde in dieser Runde noch angesprochen. Doch es würde zu weit führen, hier alles aufzuführen.

Eine Aufarbeitung der Veranstaltung ist zu finden unter https://www.fr-mk.de/index.php. Interessierte können sich Material downloaden.

Spannende Herausforderungen u.a. mit dem ehemaligen Kickbox-Weltmeister Martin Albers

„Als ich hörte, dass ich für die zwei Tage auf dem Hof von Joey Kelly Schlafsack und feste Schuhe mitbringen sollte, war ich ziemlich skeptisch“, erzählt Sophie Suttner. Auch Florian Köhler sah sich schon im Wald übernachten. Wer Joey Kelly und seine Aktivitäten kennt, weiß, dass diese Gedanken nicht abwegig sind. Es war jedoch ganz anders. Zwei Tage waren unsere Auszubildenden auf dem Hof bei Köln von Joey Kelly zu Gast, um an einem besonderen Coaching teilzunehmen.

Auszubildenden-Team

Der Start war etwas holprig. Die ersten beiden Auszubildenden kamen mit defektem Auspuff an und fragten nach einer naheliegenden Werkstatt. Joey hat direkt übernommen, seine Kumpels im Dorf aktiviert, das Auto zur Werkstatt gefahren und am nächsten Tag den Wagen gemeinsam mit den Beiden wieder abgeholt. Was soll man sagen? Teamarbeit in Reinkultur!

Genauso ging es weiter. Der Tag begann mit Spielen zum Kennenlernen. „Es war faszinierend“, erzählt Luke Weihrauch. „Wir waren ganz schnell eine Einheit, ein Team. Jeder hatte Lust darauf, sich einzubringen.“  Die Feedbackrunde am zweiten Tag ergab, dass besonders die Aufgaben, bei denen es um interne Abstimmung und Kommunikation ging, sehr gut ankamen.

Apropos Kommunikation im Team. Dazu gab es spezielle Coachingmodule, durchgeführt vom ehemaligen Kickbox-Weltmeister Martin Albers. Man musste sich im Team abstimmen, eine gemeinsame Strategie entwickeln, sich zuhören und die besprochenen Vereinbarungen einhalten. So kam man am besten ans Ziel. „Es war beeindruckend. Der Begriff Teamarbeit war in diesen zwei Tagen intensiv erlebbar. Nur im Team konnten wir die Aufgaben lösen und erfolgreich sein“, sagt Sophie Suttner. „Es hat mich in dem bestätigt, was mir persönlich entspricht. Ich bin ein Teamplayer und bin von dieser Art Zusammenarbeit überzeugt“, ergänzt Florian Köhler.

Luke Weihrauch
Sophie Suttner
Florian Köhler

Joey Kelly war selbstverständlich ein Teil des Programms. Er hielt seinen Vortrag „No Limits“ und ging dabei konkret auf die jungen Leute ein, erzählte aus seinem bewegten Leben. Seine Themen sind vor allem:  Wie motiviere ich mich? Wie gehe ich mit Niederlagen um? Wie schaffe ich mir ein perfektes Teamumfeld? Welche Rolle spielt Kommunikation und wie wichtig ist Flexibilität? Den Vortrag hielt er übrigens in der kleinen Kirche, die auf seinem Hof steht.

„Der Vortrag hat mich motiviert, meinen Weg genauso weiterzugehen, wie ich es mir vorgenommen habe. Ich habe mir meine Ziele gesteckt und weiß, dass ich sie erreichen kann“, ist das Fazit von Luke Weihrauch, nachdem Joey erzählt hatte, wie er erreicht, was ihm wichtig ist.

Ziele setzen: Die jungen Kollegen vor dem Bus, mit dem Joey und sein Sohn von Berlin nach Peking fuhren.

Selbstverständlich zeigte er seinen Gästen nicht nur die Kirche, sondern den gesamten Hof, den man sich als Museum all seiner Abenteuer, TV-Auftritte und Musikevents vorstellen kann. Darunter eine Reithalle, in der die Auszubildenen Autoball spielen durften.

Autoball war eines der Highlights der TV-Total Events mit Stefan Raab, welches vor Jahren noch die Schalke Arena gefüllt hat. Joey konnte sich damals einige der Autos sichern.

Grillen, Lagerfeuer und Flammkuchen im alten Ofen gab es zum Ausklang des Tages. Beim Thema Nachtlager tauchte dann doch wieder der Survival-Gedanke auf. In zwei Räumen schliefen unsere Auszubildenden auf Feldbetten. Die einen gut, die anderen weniger gut.

Der nächste Tag begann mit Geocoaching, also einer GPS-Tour. Es galt, das gemeinsame Wissen zu nutzen, um einige Rätsel zu lösen und mit Spaß den eigenen Arbeitgeber besser kennenzulernen.

Gemeinsam besprechen.
Einander vertrauen.
Im Team agieren.

Ganz zum Schluss überraschte das Joey-Team das Hofmann-Team mit einer Nachhaltigkeitsaktion. Jeder bekam eine Baumpflanze und gemeinsam wurde ein kleiner Hofmann Personal-Wald gepflanzt.

Bäume sind Zukunft.

Zwei spannende Tage, aus denen jeder Einzelne etwas für sich mitnehmen konnte. Auch 2022 wird es ein besonderes Event geben.