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„Die Stärke, Kreativität und Entschlossenheit haben mich beeindruckt“

An den Azubi-Tagen lernten unsere Auszubildenden die Welt der Inklusion kennen und erhielten außerdem Tipps zum Thema Kommunikation.


Die Azubi-Tage waren auch in diesem Jahr eine Gelegenheit, neue Perspektiven zu entdecken, Fähigkeiten zu verbessern und gemeinsam die Welt der Inklusion zu erkunden. In Zusammenarbeit mit der Dambacher Werkstätten GmbH und dem Lebenshilfe Fürth e.V. stellte Katja Salomon, Personalreferentin Recruiting, gemeinsam mit Sabrina Heumann, Recruiterin, ein vielfältiges Programm zusammen.

Der Montag begann im Café SAMOCCA in Fürth, einem Café, das von Menschen mit Handicaps betrieben wird. Das Café ist ein Projekt der Dambacher Werkstätten gGmbH, einer Einrichtung der Lebenshilfe Fürth e.V., die Werkstattplätze für ca. 280 Menschen mit Behinderung bietet und auf eine über 50jährige Geschichte zurückblicken kann. Zwei Azubis haben im Café SAMOCCA geholfen, die Gäste zu bedienen. Andere Azubis haben den Tag in einem integrativen Kindergarten verbracht und erfahren, wie hier behinderte und nicht-behinderte Kinder gemeinsam betreut werden. Eine dritte Gruppe durfte in den Dambacher Werkstätten selbst mit anpacken und bauten, steckten, schraubten und prüften gemeinsam mit den dort arbeitenden Menschen an deren Projekten. Am Abend trafen sich alle im „Hans im Glück“ zum Burger-Essen und genossen einen tollen gemeinsamen Abend.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen von Kommunikation und Feedback. In einem intensiven, interaktiven Workshop ging es um die Themen Kommunikation, Konfliktlösung und Feedback. Die Firma Motio übernahm die Moderation und führte durch einen spannenden Tag. Zum Schluss wurde es noch einmal richtig interessant: Was erwarten eigentlich unsere Azubis von uns als ausbildendem Unternehmen und was erwarten wir umgekehrt von unserem Nachwuchs?

Im Folgenden erzählen euch einige Azubis, was ihnen an den diesjährigen Azubi-Tagen besonders gut gefallen hat.

Gülnaz-Naza Eroglu

„Am ersten Tag hatte ich die Gelegenheit, im Café SAMOCCA auszuhelfen und einen Einblick in die Welt der Inklusion zu erhalten. Besonders faszinierten mich die Geschichten, der Menschen, die dort arbeiten, und die Art und Weise, wie sie mit ihren Herausforderungen umgehen. Ihre Stärke, Empathie, Kreativität und Entschlossenheit haben mich tief beeindruckt. Was ich aus diesen beiden Tagen mitgenommen habe? Motivation! Ich habe gelernt, dass es nicht unbedingt mit Stress verbunden sein muss, Hindernisse zu überwinden, sondern dass es auch andere Wege gibt.“

Fabiola Maria Orantes

„Mich hat vor allem das Thema Kommunikation interessiert. Der Workshop war extrem hilfreich für mich, da ich das Gefühl habe, dass ich das Gelernte direkt in meinem (Arbeits-)Alltag umsetzen kann. Ich habe erfahren, wie ich effektiv kommuniziere und wie ich mit schwierigen Situationen und Konflikten besser umgehen kann.
Am ersten Tag war ich in dem integrativen Kindergarten. Ich fand es beeindruckend, wie Kinder mit und ohne Handicap miteinander umgehen. Obwohl einige Kinder dort körperliche, sprachliche und geistige Behinderungen haben, haben sie viel Spaß zusammen, unterstützen sich gegenseitig und spielen gemeinsam.“

Cecilia Besser

„Besonders interessiert hat mich der Aufbau und der Alltag in den Werkstätten. Ich persönlich war zuvor noch nie in einer solchen Einrichtung und habe mir nie Gedanken gemacht, was bei der Gestaltung alles beachtet werden muss. Die verschiedenen Gruppen sind z.B. in Farben unterteilt, da nicht jeder lesen kann. Auch gab es keine normalen Uhren in der Einrichtung, sondern eine Art Zeitstrahl, auf dem anhand von Bildern gezeigt wird, welche Beschäftigung als nächstes ansteht. Außerdem bekam ich die Gelegenheit selbst zu testen, wie es ist, im Rollstuhl zu sitzen. Ich sollte verschiedene Aufgaben erledigen, die sich im ersten Moment sehr einfach anhören, wie z.B. Türen öffnen oder eine Flasche zum Leergut zu bringen. Ich habe aber festgestellt, dass es schnell sehr anstrengend wurde und gerade das Türenöffnen war eine riesige Herausforderung. Besonders inspiriert hat mich die Freude der Menschen mit Behinderung in der Werkstatt. Alle waren sehr freundlich und haben uns mit einem Strahlen im Gesicht empfangen.

Auch der zweite Tag war sehr interessant. Da ging es rund um das Thema Kommunikation. Was ist Kommunikation, wie kommunizieren wir, über welches Medium kann kommuniziert werden etc.? Toll war auch, mich mal wieder mit den anderen Auszubildenden auszutauschen. Es waren zwei sehr schöne und informative Tage.“

Wozu gibt es die Azubi-Tage bei Hofmann Personal?

Die Azubi-Tage bei Hofmann Personal dienen als Plattform, um den Auszubildenden relevante Themen näher zu bringen, ihnen en Austausch untereinander zu ermöglichen, aber auch um ihnen ihre Relevanz innerhalb des Unternehmens zu zeigen. Katja Salomon, Personalreferentin Recruiting, gibt sich mit der Auswahl der Themen und Aktionen immer sehr viel Mühe. „Wir fragen uns immer, was ist für unsere Azubis interessant, was ist für sie relevant und welche Alltagsthemen können wir mit aufgreifen?“ erklärt sie. So gab es beispielsweise schon einmal ein „Knigge-Training“. In einem anderen Jahr wurde der Umgang mit digitalen Medien thematisiert. Wie sieht ein gesunder Pausensnack aus, war ebenfalls schon einmal Thema. In einem anderen Jahr erfuhren die Azubis von einem Zeitzeugen, wie das Leben in der DDR war. Ein besonderes Highlight waren zwei Tage mit „Survival Training“ auf dem Hof von Joey Kelly, dem Musiker, Extremsportler, Unternehmer und Markenbotschafter von Hofmann Personal.

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